Nachteilsausgleich für die Aufnahmeprüfung der Berufsmaturität

 

Voraussetzungen

Die Behinderung muss ärztlich oder fachpsychologisch nachgewiesen werden. Dazu braucht es ein aktuelles Gutachten oder Arztzeugnis einer anerkannten Fachstelle.*)

 

Ablauf

  1. Die betroffene Person reicht ein Gesuch bei der Dienststelle Mittelschul- und Berufsbildung ein. Das Gesuch muss eine Begründung und einen Antrag über die Art und den Umfang des Nachteilsausgleichs enthalten.
    Ebenfalls muss ein aktuelles Gutachten oder Arztzeugnis einer anerkannten Fachstelle beiliegen.*)
    In diesem Gutachten müssen die beeinträchtigenden Auswirkungen der Behinderung auf die Prüfungssituationen nachgewiesen werden. Es soll die beantragten Massnahmen möglichst konkret und detailliert beschreiben (betroffene Fächer, Hilfsmittel, Zeitzuschlag, etc.).
  2. Die Dienststelle Mittelschul- und Berufsbildung prüft das Gesuch individuell und in Absprache mit der betroffenen Berufsmittelschule und fällt einen Entscheid über die Art und den Umfang des Nachteilsausgleichs.

 

Benötigte Unterlagen

  • Aktuelles Gutachten oder Arztzeugnis (nicht älter als zwei Jahre) einer anerkannten Fachstelle.*)
  • Eventuell weitere für die Beurteilung wichtige Unterlagen sind dem Gesuch beizulegen. Zum Beispiel: Vereinbarungen über Nachteilsausgleich in der Volksschule, Zeugnisse, Bestätigungen von Fördermassnahmen etc.
  • Eine Kopie der Anmeldung zur Aufnahmeprüfung

 

Fristen & Termine

Das Gesuch um Nachteilsausgleich für die Aufnahmeprüfungen der Berufsmaturität ist spätestens bis zum 1. März des Prüfungsjahres mit Kopie der Anmeldung zur Aufnahmeprüfung bei der Dienststelle Mittelschul- und Berufsbildung einzureichen.

 

*) Facharzt, Kinder- und Jugendpsychiatrischer Dienst, Schulische Abklärung und Beratung, fachpsychologische Praxis, etc.

 

Formulare und Merkblätter

 

Kontakt

Fachstelle Unterstützende Dienste
Diego Nieblas
Telefon: 052 632 72 76
diego.nieblas@ktsh.ch

 

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